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Barcodes oder QR-Codes fürs Inventar: Was in Ihr Lager gehört

Veröffentlicht am · 6 Min. Lesezeit

„Wir sollten alles mit einem Barcode versehen“ ist ein verbreitetes und zugleich vages Ziel. Barcodes im Alltagssinn umfassen tatsächlich drei verschiedene Dinge, die drei verschiedene Probleme lösen: den UPC oder EAN des Herstellers, Ihre eigene interne SKU und den QR-Code. Zu wissen, wozu man greift, erspart viel vergeudeten Etikettendruck.

UPC und EAN: der Code, der bereits auf dem Produkt ist

Wenn Sie fertige Waren einkaufen und weiterverkaufen, trägt der Großteil Ihres Bestands bereits einen Barcode, den UPC (Nordamerika) oder EAN (den größten Teil der übrigen Welt), aufgedruckt auf der Verpackung. Sie müssen nichts erstellen: Speichern Sie diese Nummer beim Artikel, und ein Scan springt direkt dorthin. Das Einzige, was man richtig machen muss, ist die Prüfung. UPC und EAN enthalten eine Prüfziffer, eine letzte Ziffer, die aus den anderen berechnet wird, sodass eine einzelne Fehllesung sofort erkannt wird, statt still den falschen Artikel aufzurufen. Ein gutes System prüft diese Prüfziffer für Sie.

Code 128: Ihre eigene SKU für alles Übrige

Vieler Bestand hat überhaupt keinen Barcode: Komponenten, Schüttgut, aufgearbeitete Waren, interne Vorräte. Für diese erzeugen Sie Ihren eigenen. Code 128 ist hier das Arbeitspferd: Er kodiert Buchstaben und Zahlen, sodass aus einem Code wie SHELF-A-0042 ein sauberes, scannbares Etikett wird, das Sie drucken und aufkleben. Gleicher Scanner, gleicher Arbeitsablauf, kein Hersteller-Barcode erforderlich.

QR-Codes: ein Link, nicht nur eine Kennung

Ein Inventarartikel mit seinem eindeutigen QR-Code in Simple Inventory Management.
Jeder Artikel erhält außerdem einen QR-Code, der seine vollständige Seite auf jedem Telefon öffnet, ganz ohne dedizierten Scanner.

Ein 1D-Barcode ist nur eine Kennung: Er sagt „das ist Artikel 4938“ und irgendetwas muss ihn nachschlagen. Ein QR-Code kann einen ganzen Link tragen, sodass ein Scan mit der Kamera eines beliebigen Telefons die Seite des Artikels direkt öffnet, ohne spezielle Hardware und ohne App. Das macht den QR-Code perfekt für Regaletiketten und gemeinsam genutzte Bereiche, in denen jeder den Bestand prüfen oder aktualisieren können muss.

Das Fazit

Verwenden Sie den bereits vorhandenen UPC/EAN für Einzelhandelswaren, drucken Sie eine Code 128-SKU für alles Übrige und setzen Sie dort auf QR, wo ein telefonfreundlicher Link einen Scanner schlägt. Sie müssen sich nicht auf eine einzige Glaubensrichtung festlegen. Entscheidend ist, dass Scannen, mit welchem dieser Mittel auch immer, schneller und weit genauer ist als das Durchscrollen einer Liste oder das Eintippen eines Namens.

Haben Sie einen Barcode bei einem Artikel gespeichert? Bitten Sie Claude, ihn anhand dieses Barcodes über den integrierten MCP-Server zu finden und in klarer Sprache damit zu handeln.

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